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MGV Germania - Sieker von 1871/78     
            
  in Bielefeld                           
       

 















3-Tage-Fahrt: Bad Wimpfen-Heilbronn-Neckarsulm

1. Reisetag:

Freitag, 23. September 2016

Unser Veranstaltungs- und Reiseleiter Manfred Mönig hatte alle Mitreisenden darauf hingewiesen, dass die Abfahrtzeiten genau einzuhalten sind! Alle Reisenden waren überpünktlich. Schon gegen 06:45 Uhr standen wir abfahrbereit auf dem Marktplatz in Stieghorst. Doch der Bus war nicht da!

Die Zeit verrann, denn die Abfahrtzeit war für 07:00 Uhr festgesetzt und Manfred lief aufgeregt von einer Straßenecke zur anderen. Wir bekamen schon kalte Füße, denn die Temperatur lag bei 10°. Was hätten wir uns gefreut, wenn der Bus schon etwas früher gekommen wäre. 

Gegen 07:10 Uhr traf der Bus ein. Sgbr. Dietmar Schwarzer war schon an Bord; denn er wohnt am Standort des Busunternehmers in Harsewinkel. Schnell war das Gepäck eingeladen, die Einstellung der Sitze erklärt und dann ging um 07:20 Uhr die Reise los. Der moderne, fast neue Reisebus der Firma Bröskamp aus Harsewinkel mit knapp 190.000 km Laufleistung hatte 54 Sitzplätze, aber nur 40 Personen fuhren mit. Ursprünglich war der Bus voll ausgebucht, doch leider mussten in den letzten Tagen einige wegen Krankheit absagen und Manfred hatte dafür keinen Ersatz mehr gefunden. An Bord waren nun 17 aktive Sänger, 4 passive, 15 Frauen und 4 Gäste. Das waren übrigens 3 Personen mehr als 2013.

Die Reise führte uns über die A2, A33, A44 und A7. Am Hattenbacher Dreieck wechseln wir auf die A5: immer weiter Richtung Süden. Um 09:15 Uhr muss unser Fahrer Dieter Kleine-Wölker seine erste Schichtpause einlegen. Der Bus hatte bis hier 158 km zurückgelegt. Schon vor der Abfahrt in Bielefeld hatte unser Fahrer Dieter die große Kaffeemaschine eingeschaltet. Unten im Kofferraum des Busses war eine “kleine Küche“ eingerichtet. (Jetzt wurde mir klar, warum unser Gepäck auf der linken Seite des Busses eingeladen wurde.) Mit ein paar Handgriffen zog Dieter die auf Rollen gelagerte kleine “Küche“ aus dem Kofferraum und auf der großen Arbeitsplatte wurden die gewünschten Heißgetränke (in große Porzellantassen) abgestellt und man brauchte nur noch Milch, Zucker etc. hinzuzugeben.


1  
Diese 45 Minuten Zwangspause auf der Rastanlage “Hasselberg“ hatten die meisten genutzt, um ihr mitgebrachtes Frühstück einzunehmen. Um 09:15 Uhr ging die Fahrt weiter auf der A5, vorbei am Airport Frankfurt, vorbei an Heidelberg und am Hockenheimring. Am Kreuz Walldorf sind wir auf die A6 gewechselt und fuhren weiter Richtung Osten.

Um 13:15 Uhr treffen wir an unserem 1. Etappenziel in Bad Wimpfen am Neckar ein. Obwohl man als Fremder nicht in die Innenstadt fahren darf (schon gar nicht mit einem großen Bus), da die schmalen Gassen einfach zu eng sind, hat es unser erfahrener und umsichtiger Fahrer geschafft, bis auf ein paar hundert Meter an die Innenstadt heranzufahren.

 

 

 

 


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Es wurde vereinbart, dass wir uns auf 17:00 Uhr an dieser Stelle wieder für die Weiterfahrt zum Hotel in Heilbronn treffen wollen. Wir haben also gut 3,5 Std. Zeit, um die Stadt zu erkunden und ein geeignetes Lokal zum Mittagessen zu finden. Schon während der Fahrt hatte Manfred Stadtpläne und eine Liste mit Gaststätten und Sehenswürdigkeiten verteilt und über Mikro das eine oder andere empfohlen. Die wunderbare Altstadt lud zum Verweilen und Essen ein.

Bad Wimpfen ist eine Kleinstadt am Neckar und zählt knapp 7.000 Einwohner. Die Altstadt von Bad Wimpfen besteht zum größten Teil aus alten Fachwerkbauten und wurde vom 2. Weltkrieg verschont. Zunächst sind wir durch die Stadt “geschlendert“, haben die alten Fachwerkbauten besichtigt und fotografiert. Einige sind sogar die 167 Stufen auf den 58 m hohen “Blauen Turm“ gestiegen. Z. Zt. wird der “Blaue Turm“ restauriert und hat, wie auf dem folgenden Bild zu sehen ist, ein Stahlkorsett.


Ohne Absprache haben wir uns dann in kleine Gruppen aufgeteilt und in den verschiedensten Gaststätten unser Mittagessen eingenommen. Um aber Bad Wimpfen wirklich kennenzulernen, braucht man viel mehr Zeit. Obwohl wir alle in der gleichen Stadt waren, hatte fast jeder etwas anderes zu berichten.



1  

Da viele “pflastermüde“ geworden waren, trafen die meisten schon weit vor der Abfahrtzeit am vereinbarten Ort ein, sodass als der Bus um 16:45 Uhr vorfuhr, schon nach wenigen Minuten abfahren konnte.

Um 17:30 Uhr trafen wir am “Best-Western Hotel“ in Heilbronn ein. Da das Hotel aus zwei verschiedenen Gebäuden rechts und links der Straße besteht, wurden alle Passagiere gebeten nicht auszusteigen. Das Gepäck wurde vom Fahrer ausgeladen und an den Straßenrand gestellt. Dann kam Manfred mit einem Tablett voller Zimmerschlüssel und Zimmerkarten. Nachdem jeder seinen Schlüssel/seine Karte in Empfang genommen hatte, sind wir auf unsere Zimmer gegangen, haben die Koffer ausgepackt und uns um 19:30 Uhr zum gemeinschaftlichen Abendessen im Restaurant des Hotels wieder eingefunden. Es gab Fleisch vom Grill und ein sehr reichhaltiges warmes Büfett, für jeden Gaumen war etwas dabei.

2 Reis.etag: 

Samstag, 24. September 2016

Von 07:00 bis 09:30 Uhr stand für uns das Frühstücksbüfett bereit. Was keiner wusste: an diesem Morgen wollten zwei Reisegruppen von je 40 bzw. 50 Personen frühstücken, hinzu kamen einige Privatpersonen und ca. 30 Personen einer Oldtimergruppe aus Österreich.

Es waren aber nur ca. 60 Sitzplätze im Restaurant vorhanden. Alle wollten zur gleichen Zeit essen. Gegen diesen "Ansturm" kam das Personal natürlich beim besten Willen nicht an!! Irgendetwas auf dem Büfett fehlte immer. Aber mit etwas Geduld sind wir schlussendlich alle satt geworden.

Wie immer war unsere Reisegruppe vorzeitig und vollzählig an Bord des Busses, sodass wir pünktlich um 10:00 Uhr unsere Fahrt in die Innenstadt von Heilbronn starten konnten.  Schon am Vorabend hatte Manfred den Stadtplan von Heilbronn und eine Liste mit Sehenswürdigkeiten, sowie eine Liste mit Gaststätten verteilt und über Mikro das eine oder andere empfohlen. Unser Fahrer Dieter hatte mitten in Heilbronn eine geeignete Stelle gefunden, wo wir aussteigen konnten: eine Haltestelle für Linienbusse. Genau an dieser Stelle sollten wir um 16:30 Uhr stehen, damit wir “ruckzuck“ einsteigen konnten, um dann zur Weinprobe fahren zu können.

Wir wollten, wie von Manfred empfohlen, die Stadt auf eigene Faust erkunden. Die Stadt Heilbronn liegt am Neckar und hat ca. 122.600 Einwohner. Innerhalb von fünf Minuten waren wir von der Bushaltestelle schon am Marktplatz. Das Wetter war Spitze, wir hatten wolkenlosen Himmel, aber direkt in der Sonne war es schon bald wieder zu warm. Unmittelbar am Marktplatz liegen Rathaus und Kilianskirche. In dieser Kirche finden an Markttagen kostenlose Konzerte statt. Heute gab Yi-Rang Ock aus Korea von 10:30 bis 11:00 Uhr ein Orgelkonzert, das ohne vorhergehende Absprache, von fast allen aus unserer  Reisegruppe gehört wurde.

Das bekannteste Kirchenbauwerk in Heilbronn ist die evangelische Kilianskirche, deren 1529 vollendeter Westturm mit seinem reformatorischen Bildschmuck als erstes bedeutendes Renaissance-Bauwerk nördlich der Alpen gilt. Auch der in der Kilianskirche befindliche geschnitzte Marienaltar von Hans Seyfer aus dem 15. Jahrhundert gilt als bedeutender Kunstschatz. Quelle: Wickipedia.


Nach diesem Konzert hatten wir noch gut 5 Stunden Zeit die Stadt weiter zu erkunden.



Recht bald bildeten sich einzelne Gruppen, und da es Mittagszeit war, kehrte man ein, um eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken. Die Gruppe zu der der Schriftführer gehörte, fand ein schattiges Plätzchen bei ca. 23° vor einem Eiscafe am Rande des Marktplatzes.

 

 

 

 


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 Nach einiger Zeit sind wir vom Marktplatz an den Neckar gegangen. Dort standen unter Bäumen eine Vielzahl von Tischen und Stühlen, nur die Gastronomie arbeitete noch nicht. Da wir alle "pflastermüde" waren, sind wir an dieser Stelle sitzengeblieben, haben interressante Unterhaltungen geführt auf die Abfahrtzeit des Busses gewartet. Zum Schluss hatten sich fast alle dort eingefunden. Von hier waren es nur wenige Meter bis zur Bushaltestelle. Überpünktlich sind wir um 16:25 Uhr abgefahren und schon um 16:45 am Weingut Bauer eingetroffen.



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Nachdem wir ausgestiegen waren, wurden Weingläser verteilt und zur Verkostung Wein eingeschenkt. Währenddessen hat uns der Juniorchef des Weingutes (Herr Bauer) begrüßt und einiges Wissenswertes vom Weinanbau, Ernten und Keltern erklärt. Zwischendurch haben sich die aktiven Sänger formiert und die Familie Bauer und die anwesenden  Gäste mit unserem Lied:

“Wir sind die Sänger vom Gesangverein…“ und “Wo von waldigen Höhn die Sparrenburg grüßt …“ gesanglich begrüßt.

(Dann stellte uns der Juniorchef seine Verlobte vor. Sie stammt aus Verl (Westf.) und hat sich ganz dem Weinanbau verschrieben.


1  

In einer Lagerhalle waren Tische und Bänke aufgestellt, und es wurden vier, fünf oder auch sechs verschiedene Weinsorten zum Probieren ausgeschenkt, aber so genau weis das der Schriftführer nicht mehr! Es wurden noch mehrere Lieder gesungen. Anschließend haben sich die meisten mit reichlich Wein für zu Hause eingedeckt, und um 19:00 Uhr sind wir zu unserem Hotel gefahren.

Um 20:00 Uhr haben wir uns zum gemeinschaftlichen Abendessen im Restaurant des Hotels eingefunden. Es gab ein sehr leckeres warmes Büfett und Dessert. Für jeden Gaumen war das Richtige dabei. Bei einigen Gläsern Wein, Bier und Hochprozentigem haben wir den Tag ausklingen lassen.

3. Reisetag:

Sonntag, 25. September 2016

Heute konnten wir uns ab 07:30 Uhr an dem köstlichen Frühstücksbüfett laben, denn heute waren nur unsere Reisegruppe und einige Privatpersonen da. Danach hieß es Koffer packen und im Bus verstauen. Bei ca. 12° sind wir um 09:30 Uhr vom Hotel zum Schiffsanleger gefahren.


Pünktlich um 10:00 Uhr legte das Fahrgastschiff “Fee“ ab. Unsere ca. 45 Min. Fahrt ging flussaufwärts durch den Kanalhafen und eine Schleuse nach Neckarsulm. Als wir dort ankamen, wartete unser Bus schon am Anleger. Es wurde noch ein Gruppenbild vor´m Bus gemacht.

 

 

 

 

(Bild einfügen)

Da unser Fahrer Dieter sein klappbares Fahrrad dabei hatte, hat er während unserer Schiffspassage per Fahrrad einen geeigneten Ort zum Aussteigen erkundet. Gegen 11:00 Uhr hielt der Bus direkt vor dem “NSU und Zweirad-Museum“.

Nun hatten wir 4 ½ Stunden Zeit, das Museum zu besichtigen, den Ort zu erkunden und eine Lokalität zum Mittagessen zu finden. Neckarsulm hat ca. 26.500 Einwohner und rund 29.500 Arbeitsplätze. Ihren Namen hat sie von ihrer Lage nahe der Mündung der Sulm in den Neckar. Wer das weiß, wird auch den Namen Neckarsulm richtig aussprechen!

Neckarsulm wurde 771 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt um 1300 das Stadtrecht. 1484 kam die Stadt an den Deutschen Ritterorden, der sie über 300 Jahre beherrschte. Die früher hauptsächlich vom Weinbau geprägte Stadt entwickelte sich ab dem späten 19. Jahrhundert zur Industriestadt. Bekannt wurde sie durch das Unternehmen NSU, das Mitte der 1950er Jahre der größte Zweiradproduzent der Welt war und zur selben Zeit große Erfolge im Motorrennsport feierte. Die NSU-Tradition wird durch das Neckarsulmer Audi-Werk fortgesetzt, das mit über 14.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber der Stadt und der Region ist. Quelle: Wickipedia.

Über die Besichtigung des Zweirad-Museums mit über 400 Exponaten möchte der Schriftführer nicht viel schreiben, sondern Bilder sprechen lassen. Mit diesen Bildern kann fast jeder ältere Betrachter Kindheitserinnerungen aufleben lassen.

(Bilder einfügen)

Nach dieser Besichtigung haben wir uns in die Altstadt begeben. Bei wolkenlosem Himmel und Temperaturen um die 25°, haben wir den Herbsttag genossen. Die Einen haben ein leckeres großes Eis gegessen. Die Anderen haben in der Außenbewirtschaftung des Gasthauses “Zelle 18“ am Markt Mittag gegessen. Die riesengroße Pizza ist dem Schriftführer nicht gut bekommen, sodass er am späteren Abendessen nicht teilnehmen konnte.

Pünktlich um 15:30 Uhr begann unsere Rückfahrt nach Bielefeld. Über die A81 bis Würzburg, dann eine Abkürzung durch die Stadt und hinter Würzburg auf die A7.

Um der letzten Etappe noch ein kleines “i-Tüpfelchen“ zu geben, hatte Manfred Mönig noch ein gemeinsames Abendessen im Raum Fulda geplant. Die Speisen wurden  im Bus ausgesucht und telefonisch bestellt. Mit der Wahl der Lokalität war Manfred eine Überraschung mehr gelungen. In dem kleinen Ort Fulda–Lehnerz, direkt an der A7, befindet sich das Hotel und Restaurant “Grillenburg“. Dort wartete man schon auf uns. In Windeseile waren die vorher bestellten Gerichte auf dem Tisch. Das Essen war reichhaltig und hat jedem gut geschmeckt.

Um 19:30 Uhr haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Vor uns lagen noch 223 km und 2 ¼ Std. Fahrzeit.

Unterwegs wurde für unseren guten und umsichtigen Fahrer ein Trinkgeld gesammelt. Über den stattlichen Betrag hat er sich sehr gefreut und sich über Mikro bedankt. Leider scheint das nicht im gesamten Bus angekommen zu sein.

Da es unterwegs keine Staus oder andere Hindernisse gegeben hat, waren wir alle wohlbehalten kurz vor 22:00 Uhr wieder in Bielefeld.

Hinter uns liegen 3 wunderschöne Tage und 957 Straßenkilometer.

Dank an Manfred!

 

3 – Tage-Fahrt: Bad Wimpfen – Heilbronn – Neckarsulm

 

1. Reisetag Freitag, 23. September 2016

Unser Veranstaltungs- und Reiseleiter Manfred Mönig hatte alle Mitreisenden darauf hingewiesen, dass die Abfahrtzeiten genau einzuhalten sind! Alle Reisenden waren überpünktlich. Schon gegen 06:45 Uhr standen wir abfahrbereit auf dem Marktplatz in Stieghorst. Doch der Bus war nicht da!

Die Zeit verrann, denn die Abfahrtzeit war für 07:00 Uhr festgesetzt und Manfred lief aufgeregt von einer Straßenecke zur anderen. Wir bekamen schon kalte Füße, denn die Temperatur lag bei 10°. Was hätten wir uns gefreut, wenn der Bus schon etwas früher gekommen wäre. 

Gegen 07:10 Uhr traf der Bus ein. Sgbr. Dietmar Schwarzer war schon an Bord; denn er wohnt am Standort des Busunternehmers in Harsewinkel. Schnell war das Gepäck eingeladen, die Einstellung der Sitze erklärt und dann ging um 07:20 Uhr die Reise los.

Der moderne, fast neue Reisebus der Firma Bröskamp aus Harsewinkel mit knapp 190.000 km Laufleistung hatte 54 Sitzplätze, aber nur 40 Personen fuhren mit. Ursprünglich war der Bus voll ausgebucht, doch leider mussten in den letzten Tagen einige wegen Krankheit absagen und Manfred hatte dafür keinen Ersatz mehr gefunden. An Bord waren nun 17 aktive Sänger, 4 passive, 15 Frauen und 4 Gäste. Das waren übrigens 3 Personen mehr als 2013.

Die Reise führte uns über die A2, A33, A44 und A7. Am Hattenbacher Dreieck wechseln wir auf die A5: immer weiter Richtung Süden. Um 09:15 Uhr muss unser Fahrer Dieter Kleine-Wölker seine erste Schichtpause einlegen. Der Bus hatte bis hier 158 km zurückgelegt. Schon vor der Abfahrt in Bielefeld hatte unser Fahrer Dieter die große Kaffeemaschine eingeschaltet. Unten im Kofferraum des Busses war eine “kleine Küche“ eingerichtet. (Jetzt wurde mir klar, warum unser Gepäck auf der linken Seite des Busses eingeladen wurde.) Mit ein paar Handgriffen zog Dieter die auf Rollen gelagerte kleine “Küche“ aus dem Kofferraum und auf der großen Arbeitsplatte wurden die gewünschten Heißgetränke (in großen Porzellantassen) abgestellt und man brauchte nur noch Milch, Zucker etc. hinzuzugeben.

(hier kommen Bilder hin)

Diese 45 Minuten Zwangspause auf der Rastanlage “Hasselberg“ hatten die meisten genutzt, um ihr mitgebrachtes Frühstück einzunehmen. Um 09:15 Uhr ging die Fahrt weiter auf A5, vorbei am Airport Frankfurt, vorbei an Heidelberg und am Hockenheimring. Am Kreuz Walldorf wechseln wir auf die A6 und fahren Richtung Osten. 

Um 13:15 Uhr treffen wir an unserem 1. Etappenziel in Bad Wimpfen am Neckar ein. Obwohl man als Fremder nicht die Innenstadt fahren darf (schon gar nicht mit dem Bus), da die schmalen Gassen einfach zu eng sind. Trotzdem hat es unser erfahrener und umsichtiger Fahrer geschafft, bis auf ein paar hundert Meter an die Innenstadt heranzufahren.

(hier kommen Bilder hin)

Es wurde vereinbart, dass wir uns auf 17:00 Uhr an dieser Stelle wieder für die Weiterfahrt zum Hotel in Heilbronn treffen wollen. Wir haben also gut 3,5 Std. Zeit, um die Stadt zu erkunden und ein geeignetes Lokal zum Mittagessen zu finden. Schon während der Fahrt hatte Manfred Stadtpläne und eine Liste mit Gaststätten und Sehenswürdigkeiten verteilt und über Mikro das eine oder andere empfohlen. Die wunderbare Altstadt lud zum Verweilen und Essen ein.

Bad Wimpfen ist eine Kleinstadt am Neckar und zählt knapp 7.000 Einwohner. Die Altstadt von Bad Wimpfen besteht zum größten Teil aus alten Fachwerkbauten und wurde vom 2. Weltkrieg verschont. Zunächst sind wir durch die Stadt “geschlendert“, haben die alten Fachwerkbauten besichtigt und fotografiert. Einige sind sogar die 167 Stufen auf den 58 m hohen “Blauen Turm“ gestiegen. Z. Zt. wird der “Blaue Turm“ restauriert und hat, wie auf den folgenden Bildern zu sehen ist, ein Stahlkorsett.

(hier kommen Bilder hin)

Ohne Absprache haben wir uns dann in kleine Gruppen aufgeteilt und in den verschiedensten Gaststätten unser Mittagessen eingenommen. Um aber Bad Wimpfen wirklich kennenzulernen, braucht man viel mehr Zeit. Obwohl wir alle in der gleichen Stadt waren, hatte fast jeder etwas anderes zu berichten.

Da viele “pflastermüde“ geworden waren, trafen die meisten schon weit vor der Abfahrtzeit am vereinbarten Ort ein, sodass als der Bus um 16:45 Uhr vorfuhr, schon nach wenigen Minuten abfahren konnte.

Um 17:30 Uhr trafen wir am “Best-Western Hotel“ in Heilbronn ein. Da das Hotel aus zwei verschiedenen Gebäuden rechts und links der Straße besteht, wurden alle Passagiere gebeten nicht auszusteigen. Das Gepäck wurde vom Fahrer ausgeladen und an den Straßenrand gestellt. Dann kam Manfred mit einem Tablett voller Zimmerschlüssel und Zimmerkarten. Nachdem jeder seinen Schlüssel/seine Karte in Empfang genommen hatte, sind wir auf unsere Zimmer gegangen, haben die Koffer ausgepackt und uns um 19:30 Uhr zum gemeinschaftlichen Abendessen im Restaurant des Hotels wieder eingefunden. Es gab Fleisch vom Grill und ein sehr reichhaltiges warmes Büfett, für jeden Gaumen war etwas dabei.

2. Reisetag Samstag, 24. September 2016

Von 07:00 bis 09:30 Uhr stand für uns das Frühstücksbüfett bereit. Was keiner wusste: an diesem Morgen wollten zwei Reisegruppen von je 40 bzw. 50 Personen frühstücken, hinzu kamen einige Privatpersonen und ca. 30 Personen einer Oldtimergruppe aus Österreich.

Es waren aber nur ca. 60 Sitzplätze im Restaurant vorhanden. Alle wollten zur gleichen Zeit essen. Gegen diesen “Ansturm“ kam das Personal natürlich beim besten Willen nicht an! Irgendetwas auf dem Büfett fehlte immer. Aber mit etwas Geduld sind wir schlussendlich alle satt geworden.

Wie immer war unsere Reisegruppe vorzeitig und vollzählig an Bord des Busses, sodass wir pünktlich um 10:00 Uhr unsere Fahrt in die Innenstadt von Heilbronn starten konnten.  Schon am Vorabend hatte Manfred den Stadtplan von Heilbronn und eine Liste mit Sehenswürdigkeiten, sowie eine Liste mit Gaststätten verteilt und über Mikro das eine oder andere empfohlen. Unser Fahrer Dieter hatte mitten in Heilbronn eine geeignete Stelle gefunden, wo wir aussteigen konnten: eine Haltestelle für Linienbusse. Genau an dieser Stelle sollten wir um 16:30 Uhr stehen, damit wir “ruckzuck“ einsteigen konnten, um dann zur Weinprobe fahren zu können.

Wir wollten, wie von Manfred empfohlen, die Stadt auf eigene Faust erkunden. Die Stadt Heilbronn liegt am Neckar und hat ca. 122.600 Einwohner. Innerhalb von 5 Minuten waren wir von der Bushaltestelle schon am Marktplatz. Das Wetter war spitze, wir hatten wolkenlosen Himmel, aber direkt in der Sonne war es schon bald wieder zu warm. Unmittelbar am Marktplatz liegen Rathaus und Kilianskirche. In dieser Kirche finden an Markttagen immer kostenlose Konzerte statt. Heute gab Yi-Rang Ock aus Korea von 10:30 bis 11:00 Uhr ein Orgelkonzert, das ohne vorhergehende Absprache, von fast allen aus unserer  Reisegruppe gehört wurde.

Das bekannteste Kirchenbauwerk in Heilbronn ist die evangelische Kilianskirche, deren 1529 vollendeter Westturm mit seinem reformatorischen Bildschmuck als erstes bedeutendes Renaissance-Bauwerk nördlich der Alpen gilt. Auch der in der Kilianskirche befindliche geschnitzte Marienaltar von Hans Seyfer aus dem 15. Jahrhundert gilt als bedeutender Kunstschatz. Quelle: Wickipedia.

Nach diesem Konzert hatten wir noch gut 5 Stunden Zeit die Stadt weiter zu erkunden.

(hier kommen Bilder hin)

Recht bald bildeten sich einzelne Gruppen, und da es Mittagszeit war, kehrte man ein, um eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken. Die Gruppe zu der der Schriftführer gehörte, fand ein schattiges Plätzchen bei ca. 23° vor einem Eiscafe am Rande des Marktplatzes.

(hier kommen Bilder hin)

Nach einiger Zeit sind wir vom Marktplatz an den Neckar gegangen. Dort standen unter Bäumen eine Vielzahl von Tischen und Stühlen, nur die Gastronomie arbeitete noch nicht. Da wir alle pflastermüde waren, sind wir an dieser Stelle sitzengeblieben und haben auf die Abfahrtzeit des Busses gewartet. Zum Schluss hatten sich fast alle dort eingefunden. Von hier waren es nur wenige Meter bis zur Bushaltestelle. Überpünktlich sind wir um 16:25 Uhr abgefahren und schon um 16:45 am Weingut Bauer eingetroffen.

Nachdem wir ausgestiegen waren, wurden Weingläser verteilt und zur Verkostung Wein eingeschenkt. Währenddessen hat uns der Juniorchef des Weingutes (Herr Bauer) begrüßt und einiges Wissenswertes vom Weinanbau, Ernten und Keltern erklärt. Zwischendurch haben sich die aktiven Sänger formiert und die Familie Bauer und die anwesenden  Gäste mit unserem Lied:

“Wir sind die Sänger vom Gesangverein…“ und “Wo von waldigen Höhn die Sparrenburg grüßt …“ gesanglich begrüßt.

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Dann stellte uns der Juniorchef seine Verlobte vor. Sie stammt aus Verl (Westf.) und hat sich ganz dem Weinanbau verschrieben.

In einer Lagerhalle waren Tische und Bänke aufgestellt, und es wurden vier, fünf oder auch sechs verschiedene Weinsorten zum Probieren ausgeschenkt, aber so genau wieß das der Schriftführer nicht mehr! Es wurden noch mehrere Lieder gesungen. Anschließend haben sich die meisten mit reichlich Wein für zu Hause eingedeckt, und um 19:00 Uhr sind wir zu unserem Hotel gefahren.

Um 20:00 Uhr haben wir uns zum gemeinschaftlichen Abendessen im Restaurant des Hotels eingefunden. Es gab ein sehr leckeres warmes Büfett und Dessert. Für jeden Gaumen war das Richtige dabei. Bei einigen Gläsern Wein, Bier und Hochprozentigem haben wir den Tag ausklingen lassen.

3. Reisetag. Sonntag, 25. September 2016

Heute konnten wir uns ab 07:30 Uhr an dem köstlichen Frühstücksbüfett laben, denn heute waren nur unsere Reisegruppe und einige Privatpersonen da. Danach hieß es Koffer packen und im Bus verstauen. Bei ca. 12° sind wir um 09:30 Uhr vom Hotel zum Schiffsanleger gefahren.

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Pünktlich um 10:00 Uhr legte das Fahrgastschiff “Fee“ ab. Unsere ca. 45 Min. Fahrt ging flussaufwärts durch den Kanalhafen und eine Schleuse nach Neckar-Sulm. Als wir dort ankamen, wartete unser Bus schon am Anleger. Es wurde noch ein Gruppenbild vor´m Bus gemacht.

(Bild einfügen)

Da unser Fahrer Dieter sein klappbares Fahrrad dabei hatte, hat er während unserer Schiffspassage per Fahrrad einen geeigneten Ort zum Aussteigen erkundet. Gegen 11:00 Uhr hielt der Bus direkt vor dem “NSU und Zweirad-Museum“.

Nun hatten wir 4 ½ Stunden Zeit, das Museum zu besichtigen, den Ort zu erkunden und eine Lokalität zum Mittagessen zu finden. Neckarsulm hat ca. 26.500 Einwohner und rund 29.500 Arbeitsplätze. Ihren Namen hat sie von ihrer Lage nahe der Mündung der Sulm in den Neckar. Wer das weiß, wird auch den Namen Neckarsulm richtig aussprechen!

Neckarsulm wurde 771 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt um 1300 das Stadtrecht. 1484 kam die Stadt an den Deutschen Ritterorden, der sie über 300 Jahre beherrschte. Die früher hauptsächlich vom Weinbau geprägte Stadt entwickelte sich ab dem späten 19. Jahrhundert zur Industriestadt. Bekannt wurde sie durch das Unternehmen NSU, das Mitte der 1950er Jahre der größte Zweiradproduzent der Welt war und zur selben Zeit große Erfolge im Motorrennsport feierte. Die NSU-Tradition wird durch das Neckarsulmer Audi-Werk fortgesetzt, das mit über 14.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber der Stadt und der Region ist. Quelle: Wickipedia.

Über die Besichtigung des Zweirad-Museums mit über 400 Exponaten möchte der Schriftführer nicht viel schreiben, sondern Bilder sprechen lassen. Mit diesen Bildern kann fast jeder ältere Betrachter Kindheitserinnerungen aufleben lassen.

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Nach dieser Besichtigung haben wir uns in die Altstadt begeben. Bei wolkenlosem Himmel und Temperaturen um die 25°, haben wir den Herbsttag genossen. Die Einen haben ein leckeres großes Eis gegessen. Die Anderen haben in der Außenbewirtschaftung des Gasthauses “Zelle 18“ am Markt Mittag gegessen. Die riesengroße Pizza ist dem Schriftführer nicht gut bekommen, sodass er am späteren Abendessen nicht teilnehmen konnte.

Pünktlich um 15:30 Uhr begann unsere Rückfahrt nach Bielefeld. Über die A81 bis Würzburg, dann eine Abkürzung durch die Stadt und hinter Würzburg auf die A7.

Um der letzten Etappe noch ein kleines “i-Tüpfelchen“ zu geben, hatte Manfred Mönig noch ein gemeinsames Abendessen im Raum Fulda geplant. Die Speisen wurden  im Bus ausgesucht und telefonisch bestellt. Mit der Wahl der Lokalität war Manfred eine Überraschung mehr gelungen. In dem kleinen Ort Fulda–Lehnerz, direkt an der A7, befindet sich das Hotel und Restaurant “Grillenburg“. Dort wartete man schon auf uns. In Windeseile waren die vorher bestellten Gerichte auf dem Tisch. Das Essen war reichhaltig und hat jedem gut geschmeckt.

Um 19:30 Uhr haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Vor uns lagen noch 223 km und 2 ¼ Std. Fahrzeit.

Unterwegs wurde für unseren guten und umsichtigen Fahrer ein Trinkgeld gesammelt. Über den stattlichen Betrag hat er sich sehr gefreut und sich über Mikro bedankt. Leider scheint das nicht im gesamten Bus angekommen zu sein.

Da es unterwegs keine Staus oder andere Hindernisse gegeben hat, waren wir alle wohlbehalten kurz vor 22:00 Uhr wieder in Bielefeld.

Hinter uns liegen 3 wunderschöne Tage und 957 Straßenkilometer.

Dank an Manfred!